Arten von Schutzmasken

Person mit Schutzmaske
Eine Schutzmaske mit Luftventil im Einsatz

Aufgrund der bereits bestehenden Pflicht, an vielen Orten entsprechende Masken zu tragen, treten immer häufiger Fragen zum Einsatz sowie den Unterschieden dieser auf. Egal ob es im medizinischen Bereich ist, wo Schutzmasken seit jeher in vielen Fällen Pflicht sind, bei der Arbeit mit feinem Staub oder Schmutzpartikeln sowie in Zeiten von Krisen, wo außertourliche Schutzmaßnahmen erforderlich sind. Klar ist inzwischen seit längerem, dass es mehrere Schutzmasken Unterschiede gibt.

Neben offiziellen Aussagen unterschiedlicher Regierungen innerhalb der Europäischen Union, Gesundheitsorganisationen sowie einer Vielzahl an Postings in sozialen Netzwerken ist es uns ein Anliegen, allgemein gültige, international genormte Informationen und Hinweise gesammelt darzustellen.

Zu den einzelnen Arten von Schutzmasken unseres Shops geben wir im dazugehörigen Artikel Auskunft. Nachfolgend erörtern wir jedoch wie bereits betont die Unterschiede der gängigsten Maskenarten und zeigen dabei essentielle Abweichungen sowie Normvorschfiten in den Einsatzzwecken auf.

Schutzmasken und ihre Unterschiede

Filtermasken für optimalen Schutz

FFP3 Atemschutzmaske

Zur Bekämpfung von und Vorbeugung gegen Krankheiten, Infektionen, Viren, Pollen und Feinstaubpartikeln sind Filtermasken die einzige Option, wenn es um Schutzmasken geht. Diese sind nicht zu verwechseln mit einem einfachen Mund-Nasen-Schutz, auf den wir später näher eingehen.

Unterteilt werden Filterschutzmasken in 3 gängige, genormte Klassen: FFP1, FFP2 und FFP3. Während FFP1 Masken nicht vor Aerosolen und diversen giftigen Staubausprägungen schützen, bessern FFP2 und FFP3 hier nach. FFP2 und FFP3 Masken sind nach internationaler EN 149 Norm vereinheitlicht und geprüft.

Insgesamt sind sämtliche FFP-Klassen zum Eigenschutz anwendbar. Sofern die Masken über kein Ausatemventil ohne extra Filter verfügen, dienen sie zusätzlich ideal als Fremdschutz. Denn dadurch gelangen schädliche oder infektiöse Bakterien und Viren nicht über Mund und Nase nach außen in die Luft. Selbstverständlich ist der vollständige Eigenschutz nur dann gegeben, wenn auch zusätzliche Schutzkleidung wie Schutzbrillen, Helmvisiere und Handschuhe verwendet werden.

Neben den FFP-Bezeichnungen gibt es auch die Klassifikationen N95 sowie KN95. Während N95 Masken dem Schutzfaktor von FFP2 sehr ähnlich sind, übertrumpfen KN95 Masken diesen sogar. N95 ist ein chinesischer Standard der laut Tests von europäischen Behörden mit dem FFP-Standard vergleichbar ist, während ähnlich Positives wie bereits erwähnt auch für die KN95 und FFP2 Normen in Sachen Schutzwirkung gilt (Quelle: DIN). Aus diesem Grund bietet VirMasko im Shop nur die hochwertigsten Produkte der Klassen KN95 sowie FFP3. Näheres zu den Produkten findet sich in unserem Schutzmasken-Vergleich.

VirMasko Filtermasken zum Eigen- und Fremdschutz können mehrmals getragen und somit auch zwischendurch gereinigt werden. Am empfehlenswertesten ist das im Backofen bei rund 80° Celsius. Einfach die KN95 oder FFP3 Maske nach längerem Tragen für mindestens 30 Minuten in das vorgeheizte Backrohr legen um die meisten infektiösen Viren abzutöten (Quelle: BR). Damit ist unter anderem idealer Schutz gegen das Coronavirus gegeben; selbstverständlich gilt das aber auch für ähnliche infektiöse Partikel. Es geht dabei also um die vollständige Sterilisierung der Maske, wodurch sie als effektive Mehrwegmaske fungiert.

Mund-Nasen-Schutz als Fremdschutz

Operationsmaske

Im Gegensatz zu den eben beschriebenen Schutzmasken mit verbauten Filtern erfüllt ein simpler Mund-Nasen-Schutz deutlich weniger Aufgaben. Denn solche häufig als Einwegmasken verkauften Produkte dienen lediglich dem Schutz anderer Personen. Die als MNS-Masken abgekürzten oder häufig auch als Mund-Nasen-Schnellmasken bezeichneten Artikel werden in Krisenzeiten rund um das Coronavirus zum Schutz der Allgemeinheit empfohlen, um die Krankheit möglichst nicht weiterzuverbreiten.

Obwohl größere Tröpfchen sowie unmittelbarem Ansprucken entgegengewirkt ist, bieten diese dünnen Masken bei feineren Partikeln, Viren und Bakterien praktisch kaumHilfe. Aus diesem Grund werden Schals, Halstücher, Bandanas und ähnliches, die zum Mundschutz umfunktioniert werden in der öffentlichen Wahrnehmung häufig mit MNS-Masken gleichgesetzt. Die Streuung der Wirksamkeit variiert jedoch je nach Stoff und Beschaffenheit des Schals oder Stofftuchs immens, weshalb hier keine exakte Wirkung oder gar eine Norm zum Vergleich herangezogen werden kann.

Häufig wird ein schlichter Mund-Nasen-Schutz auch als OP-Maske, also Operationsmaske bezeichnet. Diese OP-Masken sind kaum unterscheidbar von gewöhnlichem MNS, werden jedoch genormt produziert (EN 14683) und müssen für den medizinischen Einsatz steril verpackt und verteilt werden. Die Auflagen sind somit strenger, ebenso die Kontrollen. Insgesamt geht es aber auch bei Operationsmasken um einen Hauptzweck: dem Schutz anderer Personen vor dem eigenen Speichel, den Tröpfchen aus dem eigenen Mund sowie der Nase. Effektiver Eigen- und gleichzeitiger Fremdschutz ist somit ausschließlich mit Filtermasken der Klassen FFP2, FFP3 oder KN95 ohne Ausatemventil gegeben.

Sollte man daher sowohl auf Eigenschutz achten, als auch an Mitmenschen denken wollen, schaffen die VirMasko Mehrweg-Schutzmasken ideale Abhilfe gegen herkömmliche Mund-Nasen-Masken, die man in Supermärkten erhält. Der Unterschied von einfachem Gesichtsschutz und nachhaltigem Schutz vor Krankheitserregern ist damit eindeutig und macht auch den größten Faktor in Sachen Qualität, Kosten und Verfügbarkeit der Masken aus. Denn während eine klassische Gesichtsbedeckung mit fast jedem festen Stoff genäht werden kann, sind zertifizierte Schutzmasken sowohl für den Träger selbst, als auch die Menschen um ihn die längerfristige und sichere Lösung.

Schutzmasken im Backrohr trocknen

Bestmöglicher Schutz mit Masken

Aufgrund der vielen kursierenden Meinungen zum Thema Schutzmasken und Gesichtsbedeckung zur Eindämmung von Krankheiten sowie dem Unterbinden deren Ausbreitung, ist es uns ein Anliegen, eindringlich auf die oben genannten Aspekte hinzuweisen. Nicht nur bei der Art der Masken, auch bei der Art diese zu tragen, gibt es mehrere Punkte zu beachten.

Richtiger Umgang mit Schutzmasken

Wie die Maske richtig sitzt

Viele Atemschutzmasken, so auch die von VirMasko, passen sich der Gesichtsform gut an. Während es beim simplen Mund-Nasen-Schutz aufgrund der dünnen Beschaffenheit sowieso ein Selbstverständnis ist, dass diese auf fast jedes Gesicht passen, ist das bei den Schutzmasken etwas komplexer. Denn das einzige, was bei MNS-Masken unpassend sein kann, ist die Länge der Gummibänder, die hinter die Ohren gehen. Das ist für längerfristiges Tragen und Komfort wichtig, hat ansonsten aber keinerlei Auswirkungen.

Bei Masken ohne Ausatemventil, also bestmöglichem Schutz für sich selbst, sowie für Menschen um Umfeld, ist eine glatte Rasur des Gesichts von Vorteil. Denn ähnlich wie man es auch von Gasmasken oder Feuerwehr-Atemschutzmasken kennt, ist hier die bestmögliche Abdichtung optimal. Selbiges gilt natürlich auch bei Masken mit Atemschutzventil, wobei hier wie bereits erwähnt der Eigenschutz im Vordergrund steht.

Beim Aufsetzen und Abnehmen der Masken ist es wichtig, dass diese am ehesten jeweils nur an den Bändern berührt werden. Intensives Anfassen der Maske selbst führt erst recht dazu, dass man womöglich Viren, Pollen oder Staub, den man zuvor in Händen hielt in die Nähe des Gesichts bringt. Das ist ein unnötiges Risiko, das einfach vermieden werden kann. Wenn die Maske einmal gut sitzt, ist so wenig wie möglich Handkontakt zu empfehlen.

Zusammenfassung: Optimale Wirkung erzielen

  • FFP3 und KN95 Masken bieten den bestmöglichen Schutz vor Infektionen, Staub sowie Partikeln
  • Wiederverwendbare Masken zum Eigen- und Fremdschutz stellen das Optimum dar
  • Mund-Nasen-Bedeckung ist vernünftig, die bessere Wirkung erzielt man aber mit Filtermasken
  • Für bestmöglichen Halt soll die Maske gut am Gesicht sitzen, überall nahtlos an der Haut anliegen und kein Bart vorhanden sein
  • Die Maske beim aufsetzen und abnehmen nur an den Bändern anfassen

Mit einer All-in-One-Lösung von VirMasko, also der Kombination aus Fremd- und Eigenschutz bei allen angebotenen Masken muss man sich keine Gedanken zur Einsetzbarkeit der Produkte machen. Aufgrund der Mehrwegbeschaffenheit der Masken ist auch längerfristig für unbeschwerten Schutz gesorgt, was im Haushalt, auf der Straße sowie beim Einkaufen oder im Büro für einen gewissen Schutzfaktor sorgt. Wir hoffen damit Klarheit zu Schutzmasken Unterschieden geschaffen zu haben und berichten in unserem Blog laufend über weiterführende Themen dazu.

Quellen

1. din.de – 2020-03: Schutzmasken FFP2 (EN 149:2001) und KN95 (GB 2626-2006) zum Coronaschutz (SARS-CoV-2) sind miteinander vergleichbar
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. br.de – Coronavirus: FFP-Maske, Nase-Mund-Schutz oder selber machen?