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Haare schneiden zwischen FFP2 Maske und Selbstklebe-Mundschutz

Enger Kundenkontakt ist mit FFP2 oder KN95 Schutzmaske sicherer

Die Haarschneide-Anleitungen auf YouTube von Friseurmeistern haben sicher die eine oder andere Frisur während der Corona-Schließung gerettet. Dennoch zeigt sich im Netz unter #CoronaHaircut oder Haarschneide-Fails, dass Corona-Frisuren nicht im Trend sind. Männer wie Frauen atmen auf, dass die Fachleute wieder Haare schneiden und färben übernehmen. Die Friseursalons dürfen wegen der Ansteckungsgefahr nur unter starken Auflagen öffnen. Das Tragen von Schutzmasken ist für Friseurinnen und Friseure sowie Kunden Pflicht. Barbiere dürfen mit FFP2 Maske rasieren.

Corona-Standards beim Friseur

Hygiene ist vor allem beim Haare schneiden wegen des engen Kontaktes notwendig. Die sicherste Maßnahme vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus ist Abstandhalten. Der Mindestabstand von 1,50 m kann beim Friseur nicht eingehalten werden. Daher haben Arbeitsministerium und die zuständige Berufsgenossenschaft Schutzmaßnahmen für Friseurbetriebe festgelegt. Wichtig ist es, dass die Gesundheit der Beschäftigten und der Kunden geschützt wird. Menschen mit vielen täglichen Kontakten im Beruf müssen sich und andere schützen, indem und die Ansteckungsmöglichkeiten eingeschränkt werden. Friseure und Kunden müssen daher die Hygieneregeln gleichermassen einhalten. Für einen schnellen Haarschnitt wie für aufwendigeres Haare Färben gilt: Terminvereinbarung, Maskenpflicht und Hygieneregeln.

Das müssen Kunden beachten

  • möglichst nur die Personen, die die Haare geschnitten bekommt, sollte das Geschäft betreten
  • nicht ohne Termin kommen
  • einen Mund-Nasenschutz tragen
  • beim Betreten des Salons zuerst die Hände waschen oder desinfizieren
  • während der Behandlung einen Friseurumhang tragen, um Kontaktpunkte zu vermeiden
  • eine Haarbehandlung ist nur mit Haarewaschen möglich
  • Haare nicht selbst föhnen, damit keine Geräte berührt werden
  • Telefonnummer hinterlassen, damit gegebenenfalls die Infektionskette verfolgt werden kann
  • Niedersachsen hat eine Sonderregel: Friseurbesuch für Kinder ab 6 Jahre

Regeln für Friseurinnen und Friseure

  • immer Mund-Nasenschutz tragen
  • Schutzmaske nach jeder Kundin oder jedem Kunden bei Durchfeuchtung wechseln
  • Einmalhandschuhe von der Begrüßung bis nach dem Haarewaschen tragen
  • nach jedem Kundenkontakt die Hände desinfizieren oder waschen
  • verstärkt auf Hautschutz und Hautpflege achten, Händedesinfektion ist hautschonender
  • für gesichtsnahe Leistungen wie Wimpern und Augenbrauen Färben sowie Bartpflege gelten zusätzliche Schutzmassnahmen
  • wenn Kunden keinen Mundschutz tragen können, dann ist eine FFP2 oder KN95 Atemschutzmaske und eine Schutzbrille Pflicht

Maßnahmen im Salon

  • es darf keine Wartezone geben
  • auf Getränke und Zeitschriften sollte verzichtet werden
  • Lauf- und Bewegungszonen müssen markieren sein
  • im Kassenbereich sollte ein Schutzschild angebracht sein
  • Friseurumhang: entweder mehrfach verwendbare Umhänge nach jedem Kunden waschen oder Einmalumhänge nutzen
  • nach jeder Kundenbehandlung müssen Friseurstuhl und Ablagen gereinigt werden
  • Zahlen: besser kontaktlos mit Karte, möglichst kein Bargeld

Bartpflege mit FFP2 Schutzmaske und Visier

Gesichtsnahe Leistungen wie Rasieren sind nur mit zusätzlichem Schutz für Friseure erlaubt. Für die Bartpflege müssen Barbiere eine Maske im Standard FFP2 oder KN95 sowie ein Visier oder eine Schutzbrille tragen. Diese Regelung wurde eingeführt, damit professionelles Rasieren möglich ist.

Clevere Idee: selbstklebender Mundschutz

Ein Mund-Nasenschutz, der hinter den Ohren befestig ist, erschwert das Schneiden, Färben und Frisieren. Damit keine Gummibänder bei der Behandlung stören, hat der Mannheimer Friseur Kim Petzold einen selbstklebenden Mundschutz entwickelt. Das Gesicht ist besser zusehen, was die Arbeit des Stylisten erleichtert. Der Kunde oder die Kundin bringt die Maske beim Friseurbesuch im Gesicht an. Die Klebebänder sind medizinisch getestet und hypoallergen. Die selbstklebende Maske ist als Klebemundschutz patentiert und wird produziert werden. Informationen bei Klebemundschutz.

Geduld ist besser als selber schneiden

Sicher ist die Atmosphäre beim Friseur durch die Hygieneregeln nicht mehr so angenehm. Hinzu kommt, dass für eine Behandlung mehr Zeit einkalkuliert werden muss und die Termine nun schnell ausgebucht sind. Manche Friseure nehmen derzeit keine Neukunden an. Für das gute Aussehen ist Abwarten und Geduld jedoch die bessere Alternative. Mancher Profi weiss, dass selbst Haare färben und schneiden schnell daneben gehen kann. Die Wartezeit zum Termin können Frauen mit Haarband oder einem stylischen Haarband überbrücken.

Kosten senken durch wiederverwendbare KN95 Masken

Atemschutzmasken im Standard FFP2 oder KN95 sind die sichersten Schutzmasken gegen das Coronavirus. Denn die geprüften Masken mit mehrlagigen Filtern sind zu 95 Prozent dicht. Selbst kleinste Partikel können beim Sprechen oder Atmen nicht nach aussen dringen. Liegt die FFP2 Maske eng am Gesicht, so schützt sie den Träger und die Umgebung vor einer Ansteckung mit Covid-19. Die Anschaffung von mehrfach nutzbaren KN95 Atemschutzmasken von VirMasko rechnet sich. Denn eine KN 95 Maske kann mit Reinigung 72 Stunden lang getragen werden. Die grünen OP-Masken sind im Vergleich doppelt so teuer. Zertifizierte und Dekra-geprüfte Atemschutzmasken KN95 liefert VirMasko innerhalb weniger Tage.

Hier das Erklärvideo von VirMasko ansehen

Quellen:

Deutsche-Handwerkszeitung

Top Hair

NDR

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