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COVID-19 Krise: Wie kann man sich schützen und wie lange wird sie noch dauern?

COVID-19 Krise: Wie kann man sich schützen und wie lange wird sie noch dauern? 1

Muss man sich vor dem Corona-Virus schützen?

Die Pandemie hat zur Zeit ganz Europa fest im Griff. Die Grenzen sind dicht, die Menschen sind zu Hause, es herrscht überall Ausnahmezustand. Damit hat bis vor kurzem eigentlich fast niemand gerechnet. Egal ob man fernschaut, Nachrichten online liest oder einfach in den sozialen Medien scrollt, gibt es momentan ein einziges Thema. Es werden auch die gleichen Sachen immer wieder gesagt: aufgrund der COVID-19 Krise bitte nur dann die Wohnung verlassen, wenn es wirklich absolut notwendig ist, regelmäßig die Hände waschen, Abstand halten, keine Hände schütteln und ähnliche Empfehlungen werden getroffen.

Aber viele Fragen sich, ist das wegen dieser angeblichen COVID-19 Krise überhaupt notwendig? Macht das eigentlich Sinn? Ist das nicht eine irgendeine einfache Grippe? Warum soll ich während der Coronakrise überhaupt heimbleiben?

Die Antwort: NEIN, es nicht irgendeine einfache Gruppe. Und JA, alle von der Regierung getroffenen Maßnahmen sind notwendig. Denn während einige jammern, dass sie nicht zum Kaffeehaus oder zum Club dürfen, kämpfen andere um das Leben. In dieser Situation ist es extrem wichtig, dass man so gut wie möglich informiert ist. Was ist das überhaupt für ein Virus? Welche Symptome gibt es? Wie erkenne ich es, wenn ich krank bin? Wie kann ich mich schützen? Wie schütze ich die anderen um mich herum?

Wie gefährlich ist SARS-CoV-2?

COVID-19 Krise Schild

SARS-CoV-2 oder einfach gesagt das Coronavirus ist ein RNA-Virus, das Menschen und Tiere befällt. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich aerogen oder anders gesagt, durch Tröpfcheninfektion, aber auch durch Schmierinfektion. Das heißt, dass die Viren auf bestimmte Flächen, wie Metall oder Kunststoff eine gewisse Zeit überleben können und dann beim Kontakt auf unseren Hände kleben bleiben. Wenn man im Anschluss sein Gesicht berührt, insbesondere die Nase oder den Mund, haben die Viren ihr Ziel erreicht. Ihre Enddestination ist die Lunge.

Die typischen Anfangssymptome sind Husten, Atemnot, Fieber und Halskratzen. Das große Problem aus epidemiologischer Sicht ist aber die so genannte Inkubationszeit. So bezeichnet man die Zeit, in der man eigentlich infiziert ist und zusätzlich auch andere anstecken kann, aber keine Symptome zeigt. In Fall des Coronavirus sind das zwei bis drei Wochen – eine verdammt lange Zeit, wenn es um Krankheiten geht. Viele machen sich keine Gedanken, was das eigentlich heißt. Man kann drei Wochen ansteckend sein ohne überhaupt Ahnung davon zu haben und auf dem Arbeitsplatz, in der U-Bahn oder einfach in die Öffentlichkeit hunderte andere infizieren. Deswegen macht es Sinn zu Hause zu bleiben.

Wie kann man gegen die COVID-19 Krise schützen?

Covid-19 und wie man sich dagegen schützen kann
Covid-19 und wie man sich dagegen schützen kann

Natürlich gibt es aber nicht für jeden die Möglichkeit von zu Hause zu arbeiten. Viele müssen trotzdem jeden Tag früh aufstehen und arbeiten gehen. Wie schützt man sich dann gegen die COVID-19 Krise? Einer der wichtigsten Faktoren, was inzwischen viele Regierungen und Behörden für nationale oder regionale Anweisungen teilen: die Atemschutzmaske. Eine Maske zu tragen ergibt Sinn aus zwei Gründen. Erstens, um nicht angesteckt zu werden und zweitens um andere nicht anzustecken, wenn man infiziert ist, ohne das selber zu wissen.

Dazu muss aber eins laut und deutlich gesagt werden: nicht jede Maske bietet beides an. Eine einfache chirurgische Maske (FFP1) bietet eigentlich keinen Schutz für den Träger. Dies ist relativ einfach erklärt, und zwar, weil die Viren kleiner sind als die Poren der Maske und einfach durch diese “durchgehen” können. Was man aber damit schafft, ist die Menschen um sich herum zu schützen, da man einige Tropfen und auch die ausgeatmete Luft eher bei sich behält, als das Gegenüber direkt anzupusten.

Wer für stärkeren Schutz sorgen möchte, muss sich eine FFP2- oder KN95-Maske besorgen. Da sind die Filterporen klein genug, um die Viren zu stoppen. Für medizinisches Personal und andere, die häufigen Kontakt mit infizierten Personen haben, sind solche Atemschutzmasken absolut unentbehrlich. Sie stellen einen integralen Schutz gegen die Coronakrise dar, wenn man im gesundheitlichen, medizinischen oder Pflegesektor praktisch täglich mit dem Virus in Kontakt kommt.

Das zweitwichtigste ist die persönliche Hygiene und insbesondere das Händewaschen. Wie schon erwähnt sind unsere Hände ein signifikanter Übertragungsvektor. Fleißiges und gründliches Waschen beider Hände bis zum Handgelenk mit Wasser und Seife für mindestens zwanzig Sekunden soll vorhandene Viren vollständig entfernen.

Trotzdem meinen aber Experten, dass man generell aufpassen muss, sich das Gesicht nicht anzufassen, um das Risiko zu minimieren. Darüber hinaus soll man eine Reihe anderer Sachen beachten, wie zum Beispiel nie in die Hände sondern in die Armbeuge oder in einen Taschentuch niesen, in der Öffentlichkeit so wenig wie möglich Flächen mit der nackten Hand berühren und beim Begrüßen anderer Menschen auf keinen Fall die Hände schütteln.

Der letzte wichtige Punkt ist der Abstand zu anderen Personen. Wie gesagt, das Coronavirus verbreitet sich hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion. Darunter versteht man, dass winzige Tröpfchen aus dem Speichel der infizierten Person, die Erreger enthalten, beim Sprechen, Niesen oder Husten an die Luft gelangen und anschließend von einer anderen Person eingeatmet werden. Um das zu verhindern, wird es empfohlen, einen Abstand von mindestens einem Meter zu halten – im Idealfall sogar zwei.

Wie lange wird die Corona-Krise andauern?

Es bleibt aber eine Frage offen, die wahrscheinlich jeden von uns interessiert: Wann ist es vorbei, wann werden wir zu unserem normalen Leben zurückkehren können, wann nimmt die COVID-19 Krise endlich ein Ende? Leider kann momentan keiner diese Frage beantworten, denn es ist unvorhersehbar wie lange die Pandemie dauern wird.

Das Robert-Koch-Institut liefert dazu eine düstere Prognose. Wir sind erst in der Anfangsphase dieser Pandemie, so der RKI-Chef Lothar Wieler. Der Wissenschaftler sagt, dass die COVID-19 Krise samt allen Abklangmaßnahmen etwa zwei Jahre dauern könne. Es bestünde im Extremfall auch die Möglichkeit, dass die Beschränkungen für die Bevölkerung für diese Zeit in Kraft bleiben (1). Andere Experten stimmen dem teilweise zu. Forscher aus dem Institut meinen, dass man von einem Ende der Krise erst dann reden darf, wenn ein Impfstoff entwickelt worden ist, und das sei vor 2021 nicht zu erwarten (2). Die meisten Experten sehen die Situation aber nicht so pessimistisch.

Mit den derzeitigen Einschränkungen werden wir wahrscheinlich nicht so lange leben müssen. Das hängt von einigen Faktoren ab, zum Beispiel: wird man nach einer überstandenen Corona-Infektion immun gegen das Virus? Die meisten Forscher sagen “Ja”, sicher ist man aber doch nicht und vor allem das Internet wird überschwemmt mit Informationen mit keinem authentischen Ursprung, die sich ziemlich oft widersprechen. Bis der Lebensalltag wieder normal weitergeht wird es aber auf alle Fälle noch dauern. Der deutsche Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erklärte, dass es eher Monate als Wochen sein werden (3). Für viele wahrscheinlich eine erschreckende Prognose.

Eins ist sicher: die Welt wird nach der COVID-19 Krise nicht so aussehen, wie sie nur vor einigen Monaten aussah. Viele Unternehmen werden schließen, viele Menschen werden ihre Arbeit verlieren, ganze Branchen werden versinken oder sich zumindest verändern. Aber wie der Spruch von G. Michael Hopf besagt: „Schwierige Zeiten schaffen starke Menschen”.

Quellen:

1. https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/corona-robert-koch-institut-stuft-risiko-als-hoch-ein,RtUKWZV
2. https://www.vol.at/robert-koch-institut-corona-impfstoff-im-fruehjahr-2021/6559413
3.
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-ausnahmezustand-gesundheit-einschraenkungen-100.html

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