fbpx

Corona-Kriminalität: Vorsicht vor Fake-Shops und billigen Produkten

Corona-Kriminalität: Vorsicht vor Fake-Shops und billigen Produkten 1

Betrüger sind sehr kreativ und finden immer neue Wege, um auf illegale Weise an Geld zu kommen. Kriminelle Organisationen nutzen gerade die Corona-Krise, indem sie auf die starke Nachfrage nach Corona-Schutzmaterial Shops im Internet eröffnen und dort zum Schein Covid-19 Schutzausrüstung anbieten. Andere verkaufen minderwertige Ware. Die Fälschungsindustrie mit gefälschten Atemschutzmasken boomt. Mittlerweile ist dadurch eine ganze Corona-Kriminalität entstanden. Die Fälscher bieten immer dort ihre Ware an, wo die Not am größten ist. Die Menschen in Notsituationen sind oft unsicher und  haben Angst. Da haben betrügerische Shops im Internet leichtes Spiel. 

Was sind Fake-Shops?

Fake Shops sind gefälschte Online-Shops, die auf den ersten Blick aussehen, wie ein normaler Online-Händler. Oft sind betrügerische Internet-Verkaufsplattformen Kopien von seriösen Webseiten. Dadurch denken die Käufer, dass der Shop vertrauenswürdig ist. Oft sind die Produktbilder kopiert, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) professionell. Das Impressum ist oft gefälscht. Die Ware ist oft sehr günstig, um die Käufer durch den Preis zum Kaufen zu bewegen. Hat der Kunde bestellt und bezahlt, haben die Betrüger erreicht, was sie wollen. Die Kunden bekommen entweder keine Ware oder die Produkte sind von sehr schlechter Qualität.

Gefälschte Produkte: falsche CE-Kennzeichen

Das CE-Zeichen auf Elektronikartikeln oder medizinischen Produkten bedeutet „Communautés Européennes“ (Europäische Union). Das Zeichen ist für viele Produkte, die im Ausland produziert werden, Pflicht. Zum Beispiel müssen Elektronikartikel oder medizinische Produkte die Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen der EU erfüllen. Das Logo muss entweder an dem Produkt selbst oder an der Verpackung angebracht sein. Betrügerische Organisationen fälschen das Zeichen, weil die Ware nicht den Anforderungen entspricht. Gefälschte Zeichen kann man erkennen. Das echte CE-Zeichen sieht so aus:

Corona-Kriminalität: Vorsicht vor Fake-Shops und billigen Produkten 2

Gefälschte Zeichen erkennt man daran, dass bei dem “E” der Mittelstrich länger ist oder der Abstand zwischen den Buchstaben kleiner ist. 

Geprüfte Atemschutzmaske FFP2 und KN95 mit EN-Kennzeichen

Zusätzlich zur CE-Kennzeichnung gibt es gegen das Coronavirus eine weitere EU-Norm für medizinische Hilfsgüter und Schutzausrüstung. Der EU-Standard für filternde Halbmasken zum Schutz gegen Partikel vom Typ FFP2 oder KN95 ist die Norm EN 149:2001+A1:2009. Auf der Verpackung oder der Maske muss die Norm komplett aufgedruckt sein, wenn die Maske die Qualität FFP2 oder KN95 verspricht. VirMasko hat auf der Webseite die Zertifikate veröffentlicht. 

Sichere Zahlungsmethoden

Die Verbraucherzentrale empfiehlt als sichere Bezahlmethode den Kauf auf Rechnung. Die Rechnung wird dann bezahlt, wenn die Ware angekommen ist. Viele Online-Shops nutzen auch Internet-Bezahlsysteme wie Klarna oder Paypal. Seriöse Shops geben bei Beginn des Bestellvorgangs an, welche Zahlungsarten möglich sind. VirMasko zum Beispiel akzeptiert die Zahlung per Rechnung, Kreditkarte und Google Pay.

5 Polizei-Tipps für einen sicheren Online Kauf

Die Polizeiliche Kriminalprävention gibt auf ihrer Webseite Polizei-Beratung folgende für seriöse Online-Shops:

  Keine Spontankäufe: Bevor Sie ein Produkt in den Warenkorb eines Online-Shops legen, sollten Sie den Preis des Produkts bei anderen Anbietern wie dem Händler vor Ort vergleichen. Denn Betrüger locken ihre Opfer mit unwahrscheinlich niedrigen Preisen.

  Informieren Sie sich: Geben Sie den Namen des Online-Shops in eine Suchmaschine ein, dadurch können Sie negative Erfahrungen anderer Kunden herausfinden und müssen sich nicht auf die Versprechungen der Shop-Betreiber verlassen. In vielen Selbsthilfeforen erfahren Sie ebenfalls, ob Ihr gewählter Online-Händler unseriöse Geschäftspraktiken anwendet.

  Verbraucherzentrale hilft: In der Regel führt auch ein Anruf bei einer Verbraucherzentrale zur gewünschten Information über einen Online-Händler.

  Wählen Sie sichere Zahlungswege: Der Kauf auf Rechnung kann vor Betrug durch Fake-Shops schützen. Getätigte Überweisungen können jedoch allenfalls kurzfristig rückgängig gemacht werden. Beim Lastschriftenverfahren können vorgenommene Abbuchungen noch nach einigen Tagen storniert werden. Nutzen Sie beim Onlinekauf keine Zahlungsdienste wie Western Union oder paysafecard.

  Kein Einkauf bei Zweifel: Wenn Sie sich unsicher sind, kaufen Sie am besten gar nicht im gewählten Shop. Sie sollten das gewünschte Produkt nur beim Händler Ihres Vertrauens erwerben.

Quellen:

Polizeiliche Kriminalprävention

Webseite der EU

CE Zeichen

Abbildung: Unsplash

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.