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Arten von Atemschutzmasken erklärt: die FFP1-Maske

Operationsmaske

FFP1, FFP2, FFP3, KN95 – diese Begriffe schweben in letzter Zeit im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie ziemlich intensiv im Medienraum. Jeder weiß schon, dass die sich auf verschiedene Arten von Atemschutzmasken beziehen, aber wenige nehmen sich die Zeit, um sich vernünftig zu informieren, worin der Unterschied zwischen einer FFP1-Maske sowie den FFP2 und FFP3 Pendants liegt und wodurch sich die jeweiligen Arten auszeichnen. Etwas, was unserer Meinung nach ein Problem ist. Denn in Zeiten wie diesen, ist es von unfassbarer Wichtigkeit, dass die Menschen möglichst gut informiert sind.

Die FFP-Klassifizierung

Das Coronavirus breitet sich in Europa weiter rasant aus und die Angst davor hat die Menschen dazu gebracht, nach Schutzmaßnahmen zu suchen. Das Erste, was im Kopf auftaucht: eine Atemschutzmaske. Jeder versucht mit Nachdruck sich eine zu besorgen und wenn es geht, möglichst viele davon zu hamstern. Aber weiß man eigentlich was die drei Buchstaben FFP und die Nummern bedeuten? Kennt man den Unterschied zwischen den Typen? 

FFP steht für filtering facepiece und die Nummern eins bis drei beziehen sich auf die Stärke in Sachen Feinstaubpartikel, welche die Maske abfiltrieren kann. Eine FFP1-Maske ist in der Lage 80 Prozent der Partikel von einer Größe bis zu 0.6μm aufzuhalten. Eine FFP2-Maske filtert 94 Prozent und eine FFP3-Maske sogar 99 Prozent

Einwegmundschutz im Einsatz - das ist jedoch keine FFP1-Maske
Einwegmundschutz im Einsatz – das ist jedoch keine FFP1-Maske

Schützt uns jede Maske vor Ansteckung mit Corona?

Wieso ist es aber jetzt für uns von Bedeutung, den Unterschied zwischen den Maskentypen zu verstehen? Ist es nicht egal was für eine Maske wir tragen, solange wir eine am Gesicht haben? Experten sagen: Nein, es ist nicht egal! Weil nicht jede Maske den gleichen Schutz bietet. In diesem Zusammenhang ist es sehr wichtig folgendes zu betonen: Die einfache chirurgische Maske, die nach der FFP-Klassifikation als FFP1 gilt, bietet keinen Schutz vor Ansteckung mit Coronavirus. Der Grund dafür ist einfach. Die Speichel-Tröpfchen, die zum Beispiel beim Husten oder Niesen von einer infizierten Person an die Luft gelangen und welche eigentlich die Viren übertragen, sind so klein, dass sie von der FFP1-Maske nicht aufgehalten werden können.

Die Filterporen der chirurgischen Maske sind zu groß und schaffen es nicht die winzigen Tröpfchen, deren Durchmesser im Mikrometerbereich ist, zu stoppen. Diese gehen problemlos durch, werden vom Träger der Maske eingeatmet und siedeln in den Mund-Rachen-Raum. Somit haben die Viren ihr Ziel erreicht und fangen ihre Reise nach der Lunge an. Das kann – wie wir inzwischen wissen – für Mensch und Tier zum Problem werden. Genau an dieser Stelle kommen Mundschutzmasken mit höherem Schutzniveau zum Einsatz.

Heißt das, dass eine chirurgische Maske wenig Mehrwert bietet?

Wenn man sich aber keine andere Atemschutzmaske besorgen kann, macht eine FFP1-Maske dann gar keinen Sinn? Doch, es macht natürlich Sinn eine FFP1-Maske zu tragen. Denn trotz ihres Mankos den Träger vor Ansteckungen dauerhaft und besonders nachhaltig zu schützen, schafft sie es doch, die anderen um den Träger herum zu schützen. Obwohl sie, wie gesagt, winzigste Speichel-Tröpfchen aus der Luft nicht abfiltrieren kann, hält diese chirurgische Maske wohl einen großen Teil der vom Träger ausgeatmeten Speichel-Tröpfchen auf.

Eines muss aber jeder im Kopf behalten: Auch wenn man sich zum Beispiel eine KN95-Maske besorgt hat, die auch dem Träger Schutz anbietet, sollte das nicht zu einer Vernachlässigung der anderen Schutzmaßnahmen führen, denn Hände waschen und Abstand halten sind weiterhin die wichtigsten Maßnahmen. Darauf weisen fast alle europäischen Regierungen, deren Vertreter und internationale Medien im Tagestakt hin.

Wir möchten uns diesen Aufrufen anschließen und bitten darum, sich an alle Corona-Schutzmaßnahmen zu halten. Selbstverständlich raten wir auch im Fall von anderen Krankheitserregern stets dazu, sich vorsichtig zu verhalten, Rücksicht auf Mitmenschen zu nehmen und zum Wohl der Bürokollegen erst dann wieder zur Arbeit zu gehen, wenn man wirklich gesund ist. Denn die beste Schutzmaske ist zweifelsohne ein gesundes Immunsystem. Wir berichten neben unserem Blog auch laufend auf unserer Facebook-Seite über spannende und informative Neuigkeiten rund um Schutzmasken.

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